Madagaskar
MTB Reise vom Hochland bis zur Küste
MTB Reise durchs Land der Lemuren zum Indischen OzeanAuf dieser Radreise durch den Inselstaat Madagaskar tauchen wir in eine exotische Bilderbuchlandschaft ein: Majestätische Baobabs thronen in der Savanne, Zebu-Rinder grasen vor bizarren Felsformationen im Hochland, aus den Wäldern weht der Duft von Eukalyptus und in den Nationalparks huschen possierliche Lemuren mit ihren Kulleraugen durch den Regenwald. Allen voran die Kattas mit ihren langen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen. Zu den Schätzen Madagaskars gehört auch die ungeheure Vielfalt der Fauna und Flora, die nur hier beheimatet ist: Orchideen, Farne, Lianen und Vanille, dazwischen farbenfrohe Chamäleons und eine einzigartige, seltene Vogelwelt – die Natur läuft hier zu ihrer Höchstform auf. Wir radeln auf technisch leichten Asphaltstraßen und Sandpisten durch rote Savanne, vorbei an Wasserfällen, Schluchten und Baobab-Wäldern. Unterwegs in den kleinen traditionellen Dörfern, in denen die Zeit stehen geblieben scheint, plaudern wir mit den gastfreundlichen Madagassen. Als krönender Abschluss locken die Palmenstrände am Indischen Ozean und das Korallenriff zu einer Unterwasser-Pirsch.Fr, 20. März 2026–Di, 07. April 2026 – Mindestteilnehmerzahl erreichtFr, 08. Mai 2026–Di, 26. Mai 2026 – Mindestteilnehmerzahl erreichtFr, 12. Juni 2026–Di, 30. Juni 2026 – Mindestteilnehmerzahl erreicht
Auf einen Blick
Highlights:
9 Radetappen (10 - 95km, leicht bis mittelschwer, auf Piste und Asphalt)
Lemuren im Regenwald des Ranomafana Nationalparks (UNESCO) beobachten
Durch fruchtbares Hochland mit Reisterrassen und Baobabs radeln
Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bestaunen
Mit der herzlichen, gastfreundlichen Bevölkerung in den Dörfern plaudern
2 Tage an weißen Sandstränden am Indischen Ozean relaxen und am vorgelagerten Korallenriff schnorcheln
Das Naturschutzprojekt der lokalen Bevölkerung - den Anja Park - kennenlernen
Reiseziel: Afrika Madagaskar
Reisedauer: 19 Tage
ab 4195 €
pro Person
Reiseablauf
1. Tag: Abflug
nach Afrika.
2. Tag: Ankunft Antananarivo
Wir treffen unseren Reiseleiter am Flughafen Antananarivo und werden zum
Hotel gebracht. Die Hauptstadt Tana, wie sie liebevoll abgekürzt wird, die
"Stadt der Tausenden", bezaubert durch ihre vielen farbenprächtigen Häuser, die
oft atemberaubend an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte
Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und
übereinander, fast so, als würden sie sich gegenseitig stützen wollen. Der Rest
des Tages steht uns zur freien Verfügung.
3. Tag: Antananarivo – Antsirabe
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Antsirabe, auf der berühmten
Nationalstraße 7, müssen davor aber durch Antananarivo fahren. Die Dauer der
Fahrt hängt daher vom Verkehr in der Stadt ab. Unterwegs kommen wir durch
fruchtbares Hochland, in dem es neben den für die Gegend typischen Reisterrassen
auch viele Obst- und Gemüseplantagen gibt. Rund um Antsirabe werden die
landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut, von hier aus nach Tana
transportiert und im ganzen Land verkauft. Wir halten hier und dort, um mit den
Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Am Nachmittag bekommen
wir unsere Räder und machen unsere erste kleine Ausfahrt.
4. Tag: Antsirabe – Lac Andraikiba – Lac Tritriva
Zunächst radeln wir zum Andraikiba See, der als Wasserreservoir für Antsirabe
dient. Weiter geht es auf guter Piste durch mehrere kleine Dörfer zum Kratersee
Lac Tritriva in vulkanischer Umgebung. Hier bietet sich eine schöne Aussicht auf
die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden
Getreidebauern. Am Nachmittag fahren wir über etwas schwierigeres Gelände auf
Pisten bis zur Hauptstraße, die letzten 17 Kilometer wieder auf Asphalt. Wir
kommen am Spätnachmittag zurück nach Antsirabe.
5. Tag: Antsirabe – Ambositra
Nachdem wir uns schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben, biken wir
weiter durch das fruchtbare Hochtal nach Ambositra. Auf hügeliger Straße
begegnen wir immer wieder freundlichen Viehhirten mit ihren Zebu-Rindern und
blicken auf Reisfelder und Pinienwälder. Unterwegs durch üppige und fruchtbare
Landschaft beobachten wir das geschäftige Treiben der Bauern auf den Feldern und
der Frauen, die ihre Wäsche am Flussufer waschen und trocknen. Falls die Zeit
reicht, besuchen wir in Ambositra, der Hauptstadt des Kunsthandwerks, die
Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der
UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur
aufgenommen wurde.
6. Tag: Ambositra – Ranomafana
Nach dem Frühstück besuchen wir in der Hauptstadt des Kunsthandwerks die
Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der
insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde.
Anschließend bringt uns das Fahrzeug auf kurvenreicher Straße bis kurz vor
Ambohimahasoa. Von hier aus biken wir auf landschaftlich traumhafter Strecke
unterhalb großer Granitberge vorbei an Ambohimahasoa Richtung unseres heutigen
Etappenziels. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es auf Piste
weiter durch Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Pinienwälder des Ranomafana
Nationalparks am Horizont auftauchen. Die letzten Kilometer radeln wir auf
Asphalt flott bergab. Nachdem wir den Ort Ranomafana passiert haben, geht es
noch einige Kilometer ins Tal, bevor wir unser Quartier im Nationalpark
erreichen.
7. Tag: Ranomafana Nationalpark
Heute stehen wir früh auf um das morgendliche Schauspiel der Tiere, die nur
zu dieser Tageszeit zu sehen sind, nicht zu verpassen. Wir wandern durch den
tropischen Regenwald des Ranomafana Nationalparks, der sich über ein bergiges
Gelände, das vollständig von dichten und feuchten Primär- und Sekundärwäldern
bedeckt ist, erstreckt. Hier wurden die vom Aussterben bedrohten Goldenen
Bambuslemuren entdeckt, was bewirkt hat, das Gebiet unter besonderen Schutz zu
stellen. Hier leben viele weitere Lemurenarten, Geckos, Chamäleons, Frösche und
Vogelarten, von denen ein Großteil endemisch ist. Wir finden Orchideen,
Baumfarne und Riesenbambus. Zurück im Dorf haben wir die Möglichkeit im
öffentlichen Schwimmbad in den heißen Quellen zu baden.
8. Tag: Ranomafana – Sahambavy
Transfer mit dem Auto vom Hotel zum nächsten Startpunkt, nach Vohiparara. Auf
Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf, dann folgt ein recht steiler
Anstieg bis Ambanja. Unterwegs begegnen wir Familien, die Flusssand am Wegrand
verkaufen, sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg
nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige Brücken können nur
mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. In dieser Umgebung liegt das
madagassische Zentrum des Teeanbaus. Hier besichtigen wir das Sahambavy Tea
Estate, wir sehen die diversen Phasen der Teeverarbeitung und können die
verschiedenen Teesorten auch kosten. Dann radeln wir noch einen Kilometer bis
zum Hotel.
9. Tag: Sahambavy – Ambalavao
Nach dem Frühstück starten wir mit unseren Bikes und fahren nach
Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes, die drittgrößte Stadt
Madagaskars und die Hauptstadt der Region Haute Matsiatra. Danach geht es
weiter, meist bergab, nach Ambalavao. Die Strecke führt uns durch eine
beeindruckende Landschaft, mit phantastischen Ausblicken in die Täler. Kurz vor
der Ankunft fordert uns noch eine Steigung.
10. Tag: Ambalavao – Anja – Tsaranoro
Auf unserer heutigen Radtour nach Tsaranoro erwarten uns im Anja Community
Reserve, auch bekannt als Anja Park, bizarre Landschaftsformen. Dieser kleine
Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und die damit
einhergehende Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine
kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren
können. Bei einem kurzen Rundgang durch das Gelände lassen sich hier viele Katta
Lemuren gern beobachten. Danach geht es wieder mit den Rädern weiter. Südlich
von Ambalavao ändert sich die Landschaft, wir passieren die Grenze vom Hochland
zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft
ab. Wir biegen ins Tsaranorotal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, den
zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, zu. Heute übernachten wir entweder in voll
ausgestatteten Zelten oder in Bungalows, je nach
Verfügbarkeit.
11. Tag: Wanderung im Andringitra Gebirge
Heute lassen wir unsere Bikes stehen und sind zu Fuß im Andringitra Gebirge
unterwegs und wandern auf den "Chamäleon"-Berg. Man könnte in diesem Felsen
tatsächlich die Form eines Chamäleons erkennen. Vorbei an Dörfern, Reisfeldern
und über einige Hügel erreichen wir ein Waldstück mit knorrigen Bäumen und
beobachten mit etwas Glück die scheuen Lemuren, die hier beheimatet sind. Das
Andringitra-Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs,
erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 650 und 2600 m über 100 km Länge und
besteht hauptsächlich aus stark zerklüftetem Granit. Der Gipfel des Chamäleons
ist der beste Ort um das Tsaranoro-Tal zu bewundern und die spektakuläre
Aussicht zu genießen.
12. Tag: Tsaranoro – Ranohira
Wir biken zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es im Fahrzeug weiter nach
Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papayas bekannt ist.
Im Begleitbus geht es am Berg Bischofsmütze vorbei durch die verschlafene Stadt
Ihosy und weiter es auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das
Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom
typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen
intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 70 km zu
unserem Hotel.
13. Tag: Wandern im Isalo Nationalpark
Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren
Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten,
Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo Massivs,
ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und ist der Wasserspeicher der
Gegend. Unser Abenteuer beginnt heute mit einer Wanderung im Park. Wir
durchqueren Landschaften, die in Jahrtausenden entstanden sind. Wir hoffen Katta
Lemuren, Vögel und Insekten zu sehen und den Singvogel Benson Rock Thrush, Vasa
Papageien und den Madagaskar Kuckuck zu entdecken. Wir genießen die
spektakulären Ausblicke auf die Region und ein Bad im ‘Piscine Naturelle' bietet
eine willkommene Abkühlung.
14. Tag: Ranohira – Toliara – Ifaty
Wir fahren im Bus Richtung Toliara (Tuléar), da die Straßen nun für Fahrräder
ungeeignet sind. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobabs, die in dieser
Umgebung wie wild verstreut wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly
und Antandroy. Die Gegend um Toliara, die auch die "Weiße Stadt" genannt wird,
ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo, die ihren Lebensunterhalt
mit Fischerei verdienen. Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder
auf die Räder. Wir radeln durch malerische, kleine Fischerdörfer nach Ifaty.
Hier lädt der warme Indische Ozean zum Baden ein. Am Abend lassen wir die
vergangenen Tage nochmals Revue passieren und feiern den Abschluss unserer
Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser
Reiseleiter.
15. Tag: Ifaty
Die nächsten beiden Tage widmen wir uns dem "Laissez faire" und genießen
Sonne, Strand und Meer! Die Küstenorte nördlich von Toliara bieten Entspannung
an wunderschönen Stränden entlang der größten Lagune Madagaskars. Das
vorgelagerte Korallenriff schützt die Küste und sorgt für angenehme
Wassertemperaturen um 25°C, ideal zum Schwimmen. Das Riff bietet zudem
hervorragende Möglichkeiten sich die Zeit im Wasser zu vertreiben, Tauch- und
Schnorchelausflüge können vor Ort gebucht werden.
16. Tag: Baden am Indischen Ozean
Madagaskar lockt mit "Pieds dans l'eau", mit den Füßen im Wasser: Wir
genießen das Meer und lassen die Seele baumeln zwischen Dornenwäldern und
Sukkulenten, im trockenen, aber reizvollen Süden, der trotz seiner Trockenheit
eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes ist.
17. Tag: Rückflug in die Hauptstadt
Transfer zum Flughafen Toliara (Tuléar) und Rückflug nach Antananarivo, wo
wir zu unserem Hotel gebracht werden. Die Tour ist nun zu Ende und wir können
unseren letzten Tag in Madagaskar selbst gestalten.
18. Tag: Rückreise
Veloma! Adieu Madagaskar... wir werden vom Hotel zum Flughafen gebracht und
treten die Heimreise an.
19. Tag: Ankunft
in der Heimat ...
Zusätzliche Info
Hier findest du eine gute Übersicht von Madagaskar bei Wikivoyage.
Weitere Radreiseangebote findest du über den Reisefinder
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