Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen

Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen

Watzmann – Drei Zinnen: Der Geheimtipp

Der finale Aufstieg zu den Drei Zinnen ist ein stiller Höhepunkt dieser Reise. Die letzten Schritte führen uns durch das geschichtsträchtige Hochtal, der Blick nach oben wird freier, weiter und die Spannung wächst. Langsam, fast ehrfürchtig, erreichen wir die Dreizinnenhütte. Und dann – wie ein lange ersehnter Traum – stehen sie vor uns. Die Drei Zinnen, majestätisch und unerreichbar, erheben sie sich wie mächtige Naturkathedralen aus der Berglandschaft. Ihr schroffer Fels schimmert im Licht des späten Vormittags und jeder einzelne Stein scheint von Geschichten vergangener Zeiten zu erzählen. Der Anblick raubt uns den Atem. Wir verweilen, lassen den Blick schweifen und spüren das Gefühl von Erfüllung – wir haben es geschafft, sind angekommen, inmitten dieser imposanten, zeitlosen Schönheit. Das Bild dieser monumentalen Gipfel wird sich für immer in unsere Erinnerungen brennen, ein Symbol der Reise, der Herausforderungen und der unvergesslichen Freiheit, die uns diese Alpenüberquerung geschenkt hat.

Bitte beachten Sie, dass wir auf dieser Tour ausschließlich Mehrbettzimmer bzw. Betten im Hüttenlager anbieten. Im Buchungsprozess wählen Sie hierfür die Kategorie „Doppelzimmer“ aus.

Auf einen Blick

Highlights:

7-tägige Alpenüberquerung

Wanderungen: 1 x moderat (4 - 5 Std.), 5 x mittelschwer (5 - 7 Std.), 1 x anspruchsvoll (7 - 8 Std.)

Besteigung der Pfortscharte (2.828 m), Gipfeltag ↑ 1.000 m, ↓ 900 m, 6 Std.

Mit einer Bootfahrt über den Königssee in die Tour starten

Durchqueren drei eindrucksvoller Nationalparks - Berchtesgaden, Hohe Tauern und Drei Zinnen

Das UNESCO Welterbe Dolomiten mit den eindrucksvollen Drei Zinnen erleben

In inhabergeführten Unterkünften die Authentizität der Berge spüren

Reiseziel: Europa Deutschland, Deutschland Süd, Italien, Italien Festland, Österreich
Reisedauer: 7 Tage
Teilnehmerzahl: min. 5 max. 10

ab 1350 €
pro Person

Reiseablauf

1. Tag: Schifffahrt Königssee mit Aufstieg zum Ingolstädter-Haus
Gemeinsam mit unserem Bergwanderführer starten wir unsere Reise und setzen mit dem Elektroboot über den Königssee nach St. Bartholomä. Während der Bootsfahrt genießen wir das berühmte Echo, das die Schiffsbesatzung traditionell heraufbeschwört. Nach der Ankunft an der berühmten Kapelle beginnen wir den Aufstieg durch die steile "Saugasse". Der Weg führt uns in zahlreichen Spitzkehren nach oben, und mit jedem Schritt eröffnet sich ein neuer, beeindruckender Blick auf die umliegende Bergwelt. Angekommen am Kärlingerhaus machen wir unsere wohlverdiente Mittagspause. Gut gestärkt machen wir uns mit nur noch leichten Anstiegen auf die knapp dreistündige Nachmittagsetappe durchs "Himmelreich" zu unserem Nachtquartier, das bereits auf der kargen Hochfläche des Steinernen Meeres liegt. Hier oder auch vom naheliegenden Gipfel des Kleinen Hundstod haben wir einen traumhaften Blick in Richtung Sonnenuntergang.

2. Tag: Vom Steinerne Meer in den Nationalpark Hohe Tauern
Heute Morgen führt uns der Weg vom Ingolstädter-Haus durch das beeindruckende Karsthochplateau des Steinernen Meeres. Die Landschaft entfaltet sich weit und wild vor uns. In leichtem Auf und Ab erreichen wir das Riemannhaus auf 2.177 m. Dort machen wir eine ausgiebige Mittagsrast und genießen die Ruhe der Berge. Nach der Pause setzen wir den steilen und teils ausgesetzten Abstieg hinunter Richtung Maria Alm im Salzburger Land fort. Von dort nehmen wir ein Taxi ins idyllische Käfertal. Ein kurzer Aufstieg führt uns zur Trauner-Alm, wo wir die Nacht verbringen werden.

3. Tag: Wanderung über die Untere Pfandlscharte zum Pasterzenhaus
Heute machen wir uns auf in Richtung Großglockner! Zu Beginn steigen wir über schöne, steile Blumenwiesen und den Pfandlboden auf zur Pfandlscharte. Dort eröffnet sich uns der erste Blick auf den Großglockner. Der Anstieg wird zum Schluss recht steil und führt uns teilweise weglos über Moränengelände. Doch danach wird der Weg südseitig wieder gemächlicher und wir steigen über weite Wiesenhänge hinab zum Pasterzenhaus. Nach dem Anstieg können wir hier immer wieder die atemberaubende Hochgebirgslandschaft im Nationalpark Hohe Tauern bewundern.

4. Tag: Panoramasteig zur Lucknerhütte
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es zunächst hinunter zum kleinen Gletscher-Stausee, bevor wir wieder bergauf wandern. Bald erreichen wir einen ausgesetzten Panoramasteig, der ein Teilstück des Wiener Höhenweges ist. Dieser führt uns zur Salmhütte. Nach einer erholsamen Mittagsrast machen wir uns an das letzte Stück unseres heutigen Aufstiegs. Mit 2.828 m haben wir an der Pfortscharte nun unseren höchsten Punkt der Tour erreicht. Auf der anderen Seite geht es wieder steil hinab und bald können wir schon unsere nächste Unterkunft erkennen.

5. Tag: Wanderung durch die Villgratener Berge
Nach einem kurzen Abstieg zum Lucknerhaus fahren wir weiter ins Defreggental. Durch dichten Fichtenbergwald steigen wir über die Stadtner Mühle und den Wasserfallweg hinauf zur Alpe Stalle. Wir wandern zunächst noch kurz auf einem Almenweg weiter hinein in das Stallerbachtal. Der weitere Aufstieg schlängelt sich durch schöne Almwiesen hinauf zum Villgratener Törl. Hier haben wir den höchsten Punkt unserer Tagesetappe erreicht und können schon einen weiten Blick in die Dolomiten erhaschen. Nach einer ausgiebigen Pause geht es hinunter zur Unterstaller Alm, wo wir bei Kaffee und Kuchen auf den Bus warten, der uns zu unserer Unterkunft, einer Pension im Villgratental, bringt.

6. Tag: Grenzüberschreitung und Erreichen des Naturpark Drei Zinnen
Eine weitere Kammüberschreitung steht uns bevor. Direkt von unserer Unterkunft steigen wir hinauf zum Toblacher Pfannhorn und befinden uns nun direkt an der Grenze zu Italien. Über die traumhaft gelegene Bonner Hütte und einen weiteren Steig, der uns durch die steile Flanke unseres zuvor bestiegenen Gipfels führt, geht es hinab nach Kandellen. Von dort bringt uns ein Taxi zum Eingang des Innerfeldtals. Eine kurze Busfahrt bringt uns weiter ins Tal hinein. Am letzten Busstop nehmen wir unsere Rucksäcke erneut auf den Rücken und wandern hinauf zur Dreischusterhütte, wo wir unser letztes gemeinsames Abendessen genießen.

7. Tag: Wanderung durch das UNESCO Welterbe der Dolomiten
Früh am Morgen starten wir unsere letzte Etappe im flachen Innerfeldtal. Der anschließende steile Anstieg zu den Drei Zinnen ist zwar fordernd, aber gut zu meistern. Auf historischen Pfaden, die noch vom Ersten Weltkrieg zeugen, erreichen wir das beeindruckende Karstplateau. Hier erheben sich wie aus dem Nichts die drei markanten Felsgiganten, an denen Alpingeschichte geschrieben wurde. Der 360-Grad-Blick ist überwältigend und lädt zum Verweilen ein. Hinter dem Toblinger Knoten, einem beliebten Kletterziel, passieren wir die Drei Zinnen Hütte und queren zur Langalm, wo wir vor traumhafter Kulisse eine wohlverdiente Mittagspause einlegen. Auf der Südseite der Drei Zinnen erreichen wir schließlich das Rifugio Auronzo, das Ziel unserer Alpenüberquerung. Mit einem Taxi geht es zurück nach Schönau am Königssee, wo diese unvergessliche Reise ihr Ende findet.

Reiseleistungen und Informationen

Charakter und Anforderungen
Profil: Die Alpenüberquerung, eine Alternative bzw. Steigerung zum TransAlp/E5, führt vom smaragdgrünen Königssee durch den Nationalpark Berchtesgaden hinein in die schroffen Kalkalpen. Über das weite Hochplateau des Steinernes Meer mit seinen verkarsteten Flächen und kargen Weiten verläuft die Route zunehmend alpin. In den Hohen Tauern prägen Hochtäler, Gletscherreste und raue Übergänge das Landschaftsbild, bevor sich südwärts wieder grüne Almen zwischen mächtigen Gipfeln öffnen. Mit dem Wechsel in die Dolomiten verändern sich Geologie und Charakter deutlich: Helle Felswände, steile Türme und markante Grate dominieren die Szenerie. Rund um die Drei Zinnen erreicht die Durchquerung ihren eindrucksvollen Höhepunkt. Wanderanspruch Voraussetzung für diese Alpenüberquerung sind Kondition und Ausdauer für Gehzeiten von bis zu 8 Stunden auf Bergpfaden und -steigen. Die Wege reichen von leichten (blauen) bis überwiegend mittelschweren (roten) Bergwegen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine sehr gute Trittsicherheit ist jedoch unerlässlich. Einzelne kurze, drahtseilversicherte Passagen können vorkommen. Gehzeiten können sich je nach Witterung und Kondition der Gruppe verlängern. Längere Abstiege sind Bestandteil der Tour und sollten in der Vorbereitung berücksichtigt werden. Der Einsatz von Wanderstöcken ist empfehlenswert. Sie tragen Ihr Gepäck selbst. Wir empfehlen daher, das Gehen und insbesondere das Abwärtsgehen im Gelände im Vorfeld mit Rucksack (bis ca. 10 kg) zu trainieren. Die Wanderungen werden regelmäßig durch Pausen unterbrochen. Klima Im Sommer herrschen in den Alpen meist angenehme, aber wechselhafte Wetterbedingungen. In den Tälern liegen die Temperaturen häufig zwischen 20 und 30 °C, während es in höheren Lagen deutlich kühler ist – auf 2.000 m Höhe oft nur 10 bis 15 °C. In den Bergen kann das Wetter rasch umschlagen, daher sind gute Ausrüstung und wetterfeste Kleidung unerlässlich. Sonnige Tage wechseln sich mit kurzen, teils kräftigen Gewittern ab, die insbesondere am Nachmittag auftreten können. Gewitterlagen sowie Schlechtwettereinbrüche auch in den Sommermonaten erfordern in den Bergen ein umsichtiges Verhalten, das in Ausnahmefällen zu Routenänderungen führen kann.

Hinweis Programmablauf
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihres Bergwanderführers oder Ihrer Bergwanderführerin, sämtliche Programmpunkte wie geplant durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Unterbringung
Wir übernachten bei dieser Tour in einer Pension (Doppel- und Dreibettzimmer mit eigenem Badezimmer) sowie in den anderen fünf Nächten in Berghütten in Mehrbettzimmern bzw. im Lager. In einer der Berghütten stehen uns Doppelzimmer zur Verfügung. Die Hütten sind einfach, aber gemütlich ausgestattet. Gemeinschaftsduschen und Sanitärbereiche sind vorhanden (Nutzung der Duschen teilweise gegen Gebühr, ca. 2 € bis 5 €). Für die Übernachtung in den Hütten ist ein geeigneter Hüttenschlafsack obligatorisch (optional Kissenbezug). Bei dieser Reise ist Halbpension in den Unterkünften inkludiert. Für die Mittagszeit ist eine Einkehr auf einer Alm, in einer Hütte oder im Bergrestaurant vorgesehen. Die Mitnahme einer Zwischenverpflegung (z. B. Müsliriegel, Trockenfrüchte oder Nüsse) wird empfohlen. Lunchpakete können bei Bedarf direkt in den Unterkünften vor Ort bestellt werden.

Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

Gepäckinformationen
Das Gepäck wird während der gesamten Wanderung selbst getragen. Wir empfehlen daher ein Rucksackgewicht von maximal 10kg.

Ausrüstung
Unterlagen Bargeld, Kreditkarte, EC Karte Hauser-Reiseunterlagen Personalausweis (mit Kopie) Bekleidung Fingerhandschuhe (warm) Flip Flops / Badeschlappen für Unterkünfte / Waschräume Freizeithose Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz) Jacke (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv) Langarmhemden / -blusen Mütze (warm) Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell) Sonnenbrille Sonnenhut / Kappe Trekking- / Bergwanderhose Trekkingschuhe Kategorie B/C Trekkingsocken T-Shirts Überhose (wind-/wasserdicht, atmungsaktiv) Unterwäsche Wärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft) Technische Ausrüstung Grödelnfür alle Termine bis Mitte JuliRegenhülle für Rucksack Stirnlampe Teleskop-Wanderstöcke Trekking- oder Bergrucksack 30 l Sonstige Ausrüstung Hüttenschlafsack Kissenbezug Oropax Powerbank Sitzkissen Sonnencreme Taschenmesser Taschentücher, Feuchttücher Trekkinghandtuch (klein) Trinkflasche / Trinksystem (mind. 2 l) Waschsachen / Hygiene-Artikel Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel) Notfallausrüstung Biwaksack Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion) Hand-Desinfektionsmittel Handy (mit Ladekabel) Medikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!) Mund-Nasen-Schutz Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.)

Zusätzliche Info

Bei Wikipedia findest du eine gute Übersicht vom Drei Zinnen Naturpark

Weitere Angebote für Alpenüberquerungen findest du hier – oder ruf einfach an, wir beraten Dich gerne.

Noch verfügbare Reisezeiträume

📅 29.06.2026 – 05.07.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 06.07.2026 – 12.07.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 13.07.2026 – 19.07.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 20.07.2026 – 26.07.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 03.08.2026 – 09.08.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 10.08.2026 – 16.08.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 17.08.2026 – 23.08.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 24.08.2026 – 30.08.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 31.08.2026 – 06.09.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €

📅 07.09.2026 – 13.09.2026

DZ: 1350 €
EZ: 1350 €


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Michaela Lebert

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Michaela Lebert

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