Dichter Morgennebel umhüllt die undurchdringlichen Wälder des Bwindi-Nationalparks. Es ist 7:30 und Ranger-Guide Kintu strahlt Ihnen am Wildhüterposten entgegen. Ausführliches Briefing, Gummistiefel ausleihen und dann geht es schon los in den Urwald, um die Bweza-Gorillafamilie zu finden. Die tropfnasse Vegetation, das hohe Bambusdickicht und der glitschige Untergrund sind wahrlich kein einfaches Terrain, doch Spurenleser Dembe hat eine Idee, wo sich der mächtige Silberrücken Kakono und seine Verwandten aufhalten könnten. Dembe weiß, wo die Gorillafamilie gestern ihre Schlafnester baute, liest Fußspuren und abgeknickte Stängel und nach anderthalb Stunden heißt es nur noch Herzklopfen. Nur wenige Meter neben Ihnen schmatzt es im Gebüsch und aus dem grünen Blättermeer schauen Ihnen dunkle sanfte Augen entgegen.
An den Murchison Falls, im Queen-Elizabeth-Nationalpark, bei Schimpansen und Gorillas
Im Boot gleiten Sie durch den geheimnisvollen Mabamba-Sumpf, Heimat majestätischer Fischadler, schillernder Eisvögel und des seltenen Schuhschnabels. An den gewaltigen Murchison Falls zwängen sich die tosenden Wassermassen des Nils spektakulär durch eine enge Felsschlucht. Vorbei an leuchtend grünen Teeplantagen reisen Sie weiter zum Schimpansen-Tracking im dichten Kibale-Wald. Im Queen-Elizabeth-Nationalpark begegnen Sie Elefanten, Löwen und Büffeln, bevor mit den Gorilla-Trekkings im Bwindi- und Volcanoes-Nationalpark die emotionalen Höhepunkte der Reise auf Sie warten. Die unmittelbare Begegnung mit den sanften Berggorillas ist so intensiv und berührend, dass sie sich beinahe unwirklich anfühlt.

















