Auf den Pfaden der Nomaden
Trekkingabenteuer zum heiligen Berg Otgontenger und den Naturwundern des Changai-Gebirges in der Westmongolei
Diese kontrastreiche Trekkingreise führt in das Herz der ursprünglichen Westmongolei. Aus den wilden Bergketten des Changai-Gebirges ragt der heilige Berg Otgontenger empor, goldene Sanddünen treffen auf kristallklare Seen und bizarre Felsformationen bilden fantastische Fotomotive. Es erwarten Sie grenzenlose und intensive Naturabenteuer in der Weite und Stille der mongolischen Steppe und Halbwüste.
Zelttrekking am heiligen Berg Otgontenger
Rund um den majestätischen und für die Mongolen heiligen Berg Otgontenger mit seiner markanten Gletscherkappe wandern Sie durch die spektakuläre Bergwelt des Changai-Gebirges. Die moderat gehaltenen Etappen führen Sie durch alpine Täler, über Pässe mit herrlichen Panorama und zu malerischen Bergseen. Sie übernachten inmitten der Natur unter klarem Sternenhimmel in voll ausgestatteten Zeltlagern und können die Natur in vollen Zügen genießen.
Goldene Sanddünen, kristallklare Seen und bizarre Felsformationen
Vom schönsten Gebirgszug des Landes geht es weiter in Richtung Westen zu den Ausläufern des Changai-Gebirges. Diese Region wird bestimmt von weitläufigen Steppen, Halbwüsten und goldenen Sanddünen, die an mäandernde Flussläufe grenzen und in kristallklare Seen übergehen – Wüste trifft auf Wasser. Eine Landschaft, wie auf einem anderen Planeten. Mit etwas Glück können Sie Wildtiere wie Kamele oder die seltenen Saiga-Antilopen erspähen. Ihre Zeltlager schlagen Sie in Traumkulissen auf und sind einige Tage Gäste in einem Jurtenlager der Nomaden am Bajan-See und schlafen im typisch mongolischen Ger. Ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem Sie viel über die Lebensweise und Traditionen der Nomaden erfahren. Wer die Mongolei bisher nicht auf seiner persönlichen Reiseliste hatte, wird begeistert und überwältigt von der Vielfalt und den Kontrasten nach Hause zurückkehren. Aber sehen und spüren Sie selbst…
Auf einen Blick
Zusammenfassung: Diese kontrastreiche Trekkingreise führt in das Herz der ursprünglichen Westmongolei. Aus den wilden Bergketten des Changai-Gebirges ragt der heilige Berg Otgontenger empor und goldene Sanddünen treffen auf kristallklare Seen. Es erwarten Sie grenzenlose und intensive Naturabenteuer in der Weite und Stille der mongolischen Steppe und Halbwüste.
Highlights:
Schneebedeckte Berge, goldene Sanddünen und glasklare Seen
Zeltübernachtungen und Wanderungen in einmaliger Landschaftskulisse
Zwischen Sanddünen und Steppen – das Leben der Nomaden
Moderate Wanderetappen und Zeit zum Entspannen
Reiseziel: Asien Mongolei
Reisedauer: 22 Tage
Teilnehmerzahl: min. 4 max. 12
ab 4680 €
pro Person
Reiseablauf
1. Tag: Anreise
Flug von Deutschland nach Ulaanbaatar.
2. Tag: Ankunft in Ulaanbaatar – Stadtbesichtigung
Ankunft in Ulaanbaatar. Transfer zum Hotel im Stadtzentrum. Nach einem Frühstück im Hotel haben Sie Zeit sich etwas auszuruhen. Anschließend unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Sukhbaatar-Platz – das Herz von Ulaanbaatar, erkunden die buddhistischen Wurzeln der Mongolei im Kloster Gandan, genießen die Aussicht vom Zaisan-Denkmal und besuchen das Museum in Bogd Khaans Winterpalast oder das Nationalhistorische Museum. Am Abend lernen Sie Ihre Reisegruppe bei einem Begrüßungsessen in einem typisch mongolischen Restaurant mit traditioneller Tanz- und Musikaufführung kennen. Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Flug nach Uliastaj – Zeltlager am Ikh-Bogd-Fluss
Nach einem Panoramaflug in Richtung Westen in die Provinz Zavkhan landen Sie auf dem Flugplatz von Donoi, welcher sich nur 40 km außerhalb der Provinzhauptstadt Uliastaj befindet. Die Region wird vom Khangai-Gebirge dominiert, dessen höchster Gipfel der Otgontenger (4008 m), der „Heilige Berg“ der Mongolen, ist. Die Umgebung des Otgontenger werden Sie in den nächsten Tagen auf einer landschaftlich beeindruckenden Trekkingrunde erkunden. Zunächst fahren Sie weiter in Richtung Osten zu Ihrem idyllisch gelegenen Zeltlager am Ikh-Bogd-Fluss auf ca. 2150 m. Übernachtung im Zelt.(Fahrzeit ca. 2h, 70 km).
4. Tag: Start der Tour zum Heiligen Berg Otgontenger
Nachdem alles verpackt ist, setzt sich die Wandergruppe in Richtung Otgontenger in Bewegung. Die Crew übernimmt das Verladen des Gepäcks. Sie tragen lediglich den Tagesrucksack mit dem Nötigsten für den Tag. Es geht zunächst entlang des Ufers des Ikh-Bogd zum Fuß des Berges. Nach einer Flussquerung kommen Sie zum Lagerplatz Dund Gyalaan und bleiben dort für zwei Nächte. Übernachtung im Zelt (2460 m). (Gehzeit ca. 6h, 100 m↑↓).
5. Tag: Unterwegs am Otgontenger zum Takhilgiin Ovoo
Der Otgontenger ist der Heilige Berg der Mongolen, der ihnen Kraft, Erfolg, Schutz und Glück verspricht. In regelmäßigen Abständen werden dort Zeremonien abgehalten und Opfergaben dargebracht. Der Berg selbst ist von weithin schon zu erkennen. Es gibt einige felsige Gipfel in den Weiten der Hügellandschaft, aber nur einen mit einer ganzjährigen Gletscherkappe. Auch wenn der Gipfelgang nicht vorgesehen ist, lohnt eine Tour in dieser Gegend. Die Natur ist üppig und von duftendem Wacholder gesäumt. Steinböcke, Marale, Wölfe, Hasen und Murmeltiere sind hier zu Hause. Am tiefblauen Himmel erspähen Sie den ein oder anderen Raubvogel. Ihr Ziel für heute ist Tahilgiin Ovoo – ein heiliger Steinhaufen, der sich neben dem Ar-Badarhundaga-See befindet. Der See selbst wird vom Gletscher des Berges gespeist. Er liegt wie ein blauer Tupfer in der Landschaft. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 100 m↑↓).
6. Tag: Übers Chuluutiin-Tal zum See Khukh Nuur (2480 m)
Heute wandern Sie zum Khukh Nuur, dem größten See der Gegend. Während der Wanderung genießen Sie die atemberaubenden Ausblicke zum Otgontenger. Sie wandern in einer der schönsten Gegenden des Khangai-Gebirges mit über 3000 m hohen Bergen. Die heutige Herausforderung ist für Sie der knapp 2900 m hohe Pass Chuluutiin Davaa. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Lagerplatz Khukh Nuur und errichten das Camp für zwei Nächte. Das Panorama mit den hohen Bergen und dem See ist einzigartig. Übernachtungen im Zelt (2480 m). (Gehzeit ca. 6-7h, 440 m↑, 420m↓).
7. Tag: Ruhetag am Khukh-Nuur-See
Heute können Sie den Tag frei gestalten. Nachmittags spazieren Sie ein bisschen in der Umgebung des Sees. Das Schwimmen im See ist übrigens möglich. Übernachtung wie am Vortag.
8. Tag: Bajan-Berg – Tsagaan-Nuur-Tal (2370 m)
Die heutige Etappe führt über den 2850 m hohen Berg Bajan. Aufgrund des Reichtums an Wasser in dieser Gegend wirken die Almen im Sommer sattgrün. Am Nachmittag erreichen Sie das Tsagaan-Nuur-Tal und errichten das Lager. Wieder stehen See und Berge in einem umwerfenden Kontrast zueinander. Übernachtung im Zelt (2370 m). (Gehzeit ca. 6-7h, 370 m↑, 470m↓).
9. Tag: Vom Tsagaan-Nuur-See zum Ikh Mongol Els
Die Route führt heute vorbei am Tsagaan-Nuur-See ins Delger-Tal. Genießen Sie noch einmal das Panorama in den Höhen des Changai-Gebirges. Sie fahren am Vormittag über Uliastai in westliche Richtung. Über Schotterpisten geht es nun in eine völlig neue Szenerie, bestehend aus riesigen Sanddünen (Mongol Els) und dem Schwemmland des Dsawchan-Flusses. Inmitten einer Traumkulisse schlagen Sie die Zelte auf. Ein wahrlich einmaliger Platz zum Meditieren oder einfach nur Staunen. An einer schönen Stelle am Fluss richten Sie Ihr Lager für die nächsten zwei Nächte ein. Übernachtung im Zelt (1420 m). (Gehzeit ca. 2h, Fahrzeit ca. 5h, 140 km).
10. Tag: Wanderung durch die Ikh Mongol Els
An einer seichten Stelle überqueren Sie den Dsawchan und wandern hinein in die riesigen Dünen der Ikh Mongol. Mehrere Stunden erkunden Sie die Dünenlandschaft. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 160 m↑↓).
11. Tag: Heiliger Berg Ikh Khairkhan
Heute fahren Sie zunächst mit dem Geländefahrzeug (ca. 70 km) in Richtung des Heiligen Berges Ikh Khairkhan (2100 m), wo die Wanderung beginnt. Der Felsgipfel ist leider nicht zu besteigen. Unterwegs treffen Sie immer wieder auf Nomaden und deren Herden. Die heutige Etappe führt durch weite Steppe und felsige Hügel. Die Landschaft ist atemberaubend. Die Ruhe und die Einsamkeit der Region lassen unsere stressgeplagten Seelen frohlocken. Es bleibt am Abend immer noch Zeit für individuelle Erkundungen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 260 m↑↓).
12. Tag: Zur Bor-Khyariin-Els-Sanddüne
Mit dem Auto geht es zum nächsten Abenteuer. Circa 120 km sind es durch ein weites Tal zur Bor-Khyar-Sanddüne. Nach Ankunft starten Sie eine vierstündige Wanderung. Für Hobbyfotografen ein wahrlich kontrastreicher Ort. Das Zeltlager wird heute in unmittelbarer Nähe der Düne aufgeschlagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 150 m↑↓).
13. Tag: Zum Bajan-See (1510 m)
Der heutige Tag ist zweifelsohne einer der spektakulärsten der ganzen Tour und beginnt mit einer Wanderung mit genussvollen Ausblicken. Per Geländewagen fahren Sie durch die Steppe und durch hüglige Landstriche zur Rückseite der Sanddüne Bor Khyariin Els. Sie sind Gast in einem Jutenlager der Nomaden direkt am Ufer des Bajan-Sees und werden in der typischen Behausung der Nomaden, dem mongolischen Ger, übernachten. Übernachtung in einer 4-Personen-Jurte. (Fahrzeit ca. 2-3h, 140 km, Gehzeit ca. 5-6h, 100 m↑↓).
14. Tag: Ruhetag am Bajan-See
Sie können den Tag heute frei gestalten. Vielleicht werden Sie von den Nomaden zu einer Schale Milchtee oder Ziegenmilch eingeladen. Für die Fotografen bietet das wundervolle Wechselspiel von gelber Sanddüne und blauem See hervorragende Motive. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Erkundungen in der Gegend und auch Schwimmen im See ist möglich. Gegen Abend werden Sie gemeinsam ein typisch mongolisches Gericht zubereiten. Übernachtung wie am Vortag.
15. Tag: Der Schwarze See Khar Nuur (ca. 2000 m)
Per Geländewagen begeben Sie sich auf eine eindrucksvolle Fahrt zum Schwarzen See. Dieser kristallklare See ist malerisch zwischen imposanten Bergen und weitläufigen Sanddünen eingebettet. Ein Badeerlebnis auf fast 2000 m sei Ihnen wärmstens empfohlen. In der Mitte des Sees gibt es zwei schöne Inseln, die Große und die Kleine Avgash. Wildblumenteppiche legen sich über die Eilande. Viele Vogelarten verbringen den ganzen Sommer auf diesen Inseln. Dazu gehören Kormorane, Schwäne und einige Entenarten, wie die mongolische Angir. Gewiss ein toller Ort für Vogelbeobachtungen. Von den sandigen Hügeln gleicht der See einem flachen Spiegel. Übernachtung in einer Jurte.
16. Tag: Tageswanderung am Schwarzen See
Auf einer schönen Tagestour erkunden Sie – auf fast gleichbleibender Höhe – die Gegend um den Schwarzen See. Es geht hinein in eine herrliche Berglandschaft, die immer wieder von Sandadern unterbrochen wird. Es scheint beinahe so, als kalbten die gewaltigen Sandmassen direkt hinein in den See. Ein erfrischendes Bad ist jederzeit möglich. Am Nachmittag Rückkehr ins Camp. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h).
17. Tag: Das Felsentor von Senjit
Heute brechen Sie zu Ihrer letzten zweitägigen Trekkingtour auf. Ziel des ersten Tages ist die Felsentür Senjit Tsokhio auf über 2700 m. Das durch Frost, Sonne und Wind entstandene natürliche Felsentor zählt zu den Top-zehn-Höhepunkten der Mongolei. Es ist schlichtweg erstaunlich, was die Natur hier geschaffen hat. Zugleich ist diese Tour mit 26 km die Königsetappe. Genießen Sie die einmalige Landschaft rund um dieses Felsgebilde. Am späten Nachmittag schlagen Sie Ihre Zelte auf. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 700 m↑, 450 m↓, 450 m↑ 26 km).
18. Tag: Tagestour zum Fluss Mukhart
Das letzte Etappenziel der Trekkingtour ist der Oberlauf des Mukhart-Flusses. Eine schöne Tagestour führt Sie fast bis zur Quelle, die sich inmitten der riesigen Sandberge befindet. Sie laufen am Vormittag ca. 2-3h, werden dann mit den Fahrzeugen zum Mittagsrastplatz gebracht (Fahrt ca. 30-40 min) und wandern von da aus weitere ca. 2-3h. Voller Eindrücke und herrlicher Fotos errichten Sie Ihr Zeltlager am Fluss. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 550 m↓, 100 m↑).
19. Tag: Rückfahrt nach Donoi (1830 m)
Heute ist ausreichend Zeit, um noch einmal die prächtige Landschaft zu genießen. Am Vormittag machen Sie sich auf den Rückweg nach Donoi. Der neue Flugplatz liegt außerhalb von Uliastai, sodass Sie auch die Nacht vor dem Flug im ca. 10-15 km entfernten Zeltlager mitten in der Steppe verbringen werden. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 100 km).
20. Tag: Rückflug in die Zivilisation und Fahrt in den Terelj-Nationalpark
Heute fliegen Sie zurück nach Ulaanbaatar. So ganz wird Sie die Natur noch nicht loslassen, denn Sie fahren noch in ein sehr schönes und komfortables Jurtenlager im Terelj-Nationalpark. Hier genießen Sie den herrlichen Ausblick von der Terrasse und trinken gemütlich ein kaltes Bier aus der sehr gut sortierten Camp-Bar. Lassen Sie sich vom kulinarischen Zauber des Chefkochs verwöhnen. Ausflüge auf die umliegenden Felsen sind jederzeit möglich. Dieser Tag dient zudem als Puffer, falls die Inlandsflüge wegen schlechten Wetter verschoben werden müssen. Übernachtung in einer Jurte.
21. Tag: Terelj-Nationalpark und Fahrt nach Ulaanbaatar
Heute haben Sie im Nationalpark noch Zeit für einen Ausflug in die wunderschöne Hügel- und Felsenlandschaft. Bekannt ist der Nationalpark u.a. wegen des markanten Schildkrötenfelsens. Später am Tag fahren Sie zurück in die Hauptstadt und haben vielleicht noch Zeit die ein oder andere Sehenswürdigkeit am Wegesrand anzuschauen. Übernachtung im Hotel.
22. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Zusätzliche Info
Hier findest du eine gute Länderübersicht der Mongolei bei Wikivoyage.
Weitere Reiseangebote in die Mongolei findest du hier.
Noch verfügbare Reisezeiträume
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