Nepal
Annapurna Circuit Lodge-Trek
Trekkingreise rund um das Annapurna-Massiv über den Thorong LaAuf der Hängebrücke herrscht Trubel. Schwer bepackte Mulis überqueren das schaukelnde Metallgitter. Während wir die Tiere vorbei trotten lassen, trägt der Wind die segensreichen Worte der bunten Gebetsfahnen in den Himmel. Noch übertönt das Tosen der Wasserfälle die Stille – aber nicht mehr lange. Einatmen. Ausatmen. Loslassen. Wir machen uns auf den Weg und folgen einer der schönsten Trekkingrouten Nepals, dem Annapurna Circuit, der uns einmal rund um das Annapurna Himal führt. Über das subtropische Marsyangdi-Tal wandern wir hinauf zur Hochebene von Manang. Wir verinnerlichen den Rhythmus der Berge, stumm begleitet von den gewaltigen Achttausendern. Die Landschaft wird immer alpiner, je näher wir dem Thorong-Pass kommen. Grauer Fels schiebt sich in Szene und Schneefelder sind auch im Sommer keine Seltenheit. Je weiter wir nach Norden kommen, desto stärker prägt der Buddhismus das mehrheitlich hinduistische Nepal. Wir begegnen in Muktinath beiden Religionen, lernen die heilige Quelle und das ewige Feuer kennen und begutachten in Kagbeni die trutzige Gompa im mittelalterlichen Bergdorf. Schon in Kalapani wird die Natur wieder grüner, Farndschungel und Fichtenwälder drängen sich ins Bild. Wir bewundern die unnahbare Annapurna und den majestätischen Machhapuchare von allen Seiten, vom Aussichtspunkt am Poon Hill erleuchten die Himalaya-Riesen zum Sonnenaufgang besonders imposant. Und wenn wir schließlich in Pokhara am Phewa-See die letzten Tage Revue passieren lassen, sind wir sicher – die Umrundung der Annapurna ist ein spektakuläres Erlebnis.
Auf einen Blick
Highlights:
13-tägiges Trekking (4 - 8 Std. täglich)
Am 5.416 m hohen Pass Thorong La den höchsten Punkt der Annapurna-Runde erreichen
Im Wallfahrtsort Muktinath Hinduismus und Buddhismus kennen lernen
Durch das fruchtbare Tal des Marsyangdi-Flusses nach Manang wandern
Annapurna Süd und Dhaulagiri vom Poon Hill im Sonnenlicht erstrahlen sehen
Im Kathmandu-Tal die sieben UNESCO-Weltkulturdenkmäler bestaunen
Mit lokaler Crew trekken und durch Lodgeübernachtungen örtliche Gemeinden fördern
Reiseziel: Asien Nepal
Reisedauer: 19 Tage
Teilnehmerzahl: min. 4 max. 12
ab 3450 €
pro Person
Reiseablauf
1. Tag: Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach
Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die
Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur
Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in
einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen
der Unternehmungen der folgenden Tage.
3. Tag: Besuch von Swayambunath und Fahrt nach Bandipur
Heute machen wir uns auf den Weg in Richtung Osten nach Bandipur. Zuvor
widmen wir uns aber noch einer Sehenswürdigkeit im Kathmandu-Tal. Wir spazieren
zum Stupa von Swayambunath, der sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem
Tal erhebt. Der Sakralbau gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten.
365 Stufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum
vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln.
Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen
umher. Die Aussicht über Kathmandu ist großartig. In Bandipur und unserem Hotel
für die heutige Nacht kommen wir am Nachmittag an. Früher war Bandipur aufgrund
seiner Lage in einem malariafreien Gebiet ein glanzvolles Handelszentrum an der
Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Mit dem Bau des Highways von Kathmandu
nach Pokhara rückte Bandipur etwas ins Abseits. Vielleicht ist seine wunderbare
klassische Newar-Architektur auch deshalb bis heute erhalten geblieben. Schön
sind nicht nur die Häuser, auch die Lage des Ortes besticht: Bandipur liegt
zwischen zwei Hügeln auf einem schmalen Sattel, dessen Nordseite gut 700 Meter
steil abfällt. In der Ferne sind bei klarer Sicht die Berggipfel des Ganesh
Himal sowie die Achttausender Manaslu und Annapurna zu
sehen.
4. Tag: Fahrt nach Timang, Trekkingstart und Wanderung nach Chame
Ein Kleinbus bringt uns bis nach Besisahar. Dort wechseln wir in Jeeps und
fahren den Rest der Strecke entlang des Flusses Marsyangdi bis in das Dorf
Timang. Von hier haben wir einen schönen Blick auf das ganze Manaslu-Massiv und
starten am Nachmittag unser Trekking. In stetigem Auf und Ab wandern wir über
Koto bis zum 2.670 m hoch gelegenen Verwaltungsort Chame, wo wir die Nacht in
einer Lodge verbringen.
5. Tag: Wanderung über Dhukur Pokhari nach Pisang
Wir halten uns zuerst noch auf der rechten Talseite und wandern über Charting
weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald
bergan. Wenn wir aus dem engen Tal zum Ort Pisang (3.300 m) hinaufgehen,
eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der
Annapurna II und den Pisang Peak (6.091 m). Nachmittags können wir im Ortsteil
Upper Pisang das buddhistische Kloster besuchen. Dort stehen wir der Annapurna
direkt gegenüber – ein fantastischer Blick!
6. Tag: Wanderung über Ghyaru nach Ngawal
Wir folgen dem Pfad auf der östlichen Seite des Flusses, wandern durch
schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht es in Serpentinen
in ca. 1,5 - 2 Stunden hinauf nach Ghyaru. Von dort folgen wir für 2 Std. einem
Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den Annapurna Himal bieten, bis
zum traditionellen Dorf Ngawal (3.660 m). Unter uns liegt in einer Hochebene, wo
Schaf- und Ziegenherden weiden, die Flugpiste von Hongde. Wer möchte kann am
Nachmittag zu einem schönen Aussichtspunkt aufsteigen und damit die
Akklimatisation fördern.
7. Tag: Wanderung über Braga nach Manang
Ein Abstieg führt uns nach Braga (3.440 m). Hier lockt die "German Bakery"
mit leckerem Apfelkuchen. Ein kurzes Stück weiter, erreichen wir das
Verwaltungszentrum Manang (ca. 3.500 m), ein hübsches Bergdorf mit engen Gassen
und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees,
der von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III gespeist wird.
Nachdem wir unsere Lodge bezogen haben, steigen wir hinauf zum Chongkor View
Point. Von dort haben wir einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Hochtal von
Manang und stehen direkt der Annapurna und Gangapurna
gegenüber.
8. Tag: Tageswanderung zum Ice Lake
Den heutigen Tag nutzen wir für eine lohnenden Tageswanderung zum Ice Lake
(Kicho Tal). Der Pfad verläuft über steile Serpentinen vorbei an Feldern über
alpinen Weiden, später über felsigere Abschnitte und Geröllpfade. Der auf ca.
4.600 m gelegene Gletschersee bietet atemberaubende Ausblicke auf das
Annapurna-Massiv. Wer es heute lieber ruhig angehen möchte, nutzt den Tag für
einen Spaziergang zum nahe gelegenen Gangapurna-See und erkundet das
Dorf.
9. Tag: Wanderung nach Yak Kharka
Gut ausgeruht führt unser Weg nun nordwärts im Kone-Tal in Richtung Thorong
La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die alpine
Landschaft. Lange begleitet uns noch ein grandioser Blick auf das Hochtal von
Manang mit der Annapurna-Gruppe, und im Hintergrund erscheint nochmal der
Manaslu! Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir nach Yak Kharka und quartieren
uns etwas oberhalb des Weilers in einer Lodge auf knapp unter 4.100 m ein. Es
empfiehlt sich, heute und auch morgen Nachmittag evtl. in der Umgebung der
Lodges nur ein bisschen spazieren zu gehen und sich ansonsten auszuruhen. Das
kommt der weiteren Höhenanpassung zugute, sodass wir dann für die
"Königsetappe", die Überquerung des Thorong La, fit sind und den langen Tag
genießen können.
10. Tag: Wanderung über Churi Lattar nach Thorong Phedi
Über das letzte kleine Dorf Churi Lattar (4.150 m) kommen wir nach Thorong
Phedi (4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Pass Thorong La. Vor
der Überschreitung sind wir heute nur einen halben Tag unterwegs, können den
Rest des Tages also ausruhen und Energie tanken.
11. Tag: Überschreitung des Thorong La nach Muktinath
Der anstrengendste, aber wohl auch spektakulärste Teil der Tour steht bevor:
die Überquerung des Thorong La. Heute müssen wir die lange Etappe bis Muktinath
bewältigen. Noch vor Tagesanbruch geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in
Serpentinen über steiniges Gelände hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit
Jahrhunderten wird dieser Weg von den Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt.
Es ist sehr wichtig, langsam und stetig zu gehen. Erschwerend können sich die
Höhe und möglicher Schneefall oder schneebedeckte Wege auswirken. Je nach
Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir ca. 4 - 6 Std. für die 1.000
Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen
geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein
prachtvolles Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte
6.000er. Eine Pause im Teehaus am Pass (falls geöffnet) belohnt uns für die
Strapazen des Aufstiegs. Der Abstieg verläuft erst gemächlich, dann steiler
bergab. Über Geröllfelder erreichen wir den Beginn des Hochtales und wandern
über den begrünten Talboden nun hinab nach Muktinath (3.800 m). Über 1.600
Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3 - 4 Std. in einer Lodge im
berühmten Pilgerort eintreffen.
12. Tag: Besichtigungen in Muktinath und Abstieg nach Kagbeni
Nach dem langen und anstrengenden Tag schlafen wir heute etwas länger und
erkunden anschließend die Klosteranlage von Muktinath. Der heilige Ort wird
bereits in den frühen hinduistischen Schriften des Mahabharata-Epos erwähnt. Die
Hindus verehren die heiligen Quellen des Flusses Krishna Gandaki, die um einen
Tempelhof aus 108 bronzenen Wasserspeiern heraustreten, während die Buddhisten
das stets brennende und von einer Erdgasquelle gespeiste heilige Feuer verehren.
Nach ausgiebiger Besichtigung des mit vielen bunten Gebetsfahnen geschmückten
Areals nehmen wir unser Mittagessen in Muktinath ein. Am Nachmittag wandern wir
über Purang oder Dzong, ehemals Hauptort dieser Region, hinab nach Kagbeni
(2.800 m), oberhalb des Kali Gandaki-Flusses. Eine trutzige Gompa, Steinhäuser
und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen das mittelalterliche Dorf. Bei gutem
Wetter leuchten die schneebedeckten Gipfel der Tilicho- und Nilgiri-Gruppe und
die Pyramide des Dhaulagiri.
13. Tag: Fahrt von Kagbeni nach Marpha und Wanderung über Sauru nach Kalapani
Heute Vormittag bringt uns eine kurze Fahrt per Jeep oder Kleinbus nach
Marpha. Damit überbrücken wir einen für Trekking unattraktiven Abschnitt. Nach
einem Rundgang durch Marpha (2.650 m) wandern wir von hier aus durch die nun
schroffe Landschaft des Kali-Gandaki-Tals. Auf dem weniger begangenen Weg an der
Ostseite des Flusses, mit tollen Ausblicken zur Dhaulagiri-Kette, wandern wir
bis zum Ort Sauru, wo wir Mittagspause machen. Bei klarem Wetter bieten sich
immer wieder herrliche Aussichten auf die gewaltigen Steilwände des Dhaulagiri
im Westen und auf den Nilgiri im Osten. Kurz hinter Sauru verengt sich das weite
Kali Gandaki-Tal, und abrupt lassen die starken Winde nach. Über Kokethanti
erreichen wir Kalapani (2.500 m). Hier sind wir nun genau an der Stelle zwischen
den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna, die das tiefste Tal der Welt
markiert.
14. Tag: Fahrt nach Sikha und Wanderung über Chitre nach Ghorepani
Per Jeeps oder Bus fahren wir die Kali Gandaki-Schlucht hinab bis Tatopani
(1.190 m). Das Klima ist hier schon subtropisch. Kurz nach dem Ort verlassen wir
die Schlucht und fahren hinauf bis in das Dorf Sikha (1.950 m). Von hier wandern
wir durch abwechslungsreich bewirtschaftetes Land mit einzelnen Gehöften und
kleinen Orten. Über Chitre (2.390 m) erreichen wir das Dorf Ghorepani (2.860 m).
Wer möchte, kann schon zur Abendstimmung in ca. 45 Min. auf den 3.200 m hohen
Poon Hill aufsteigen. Ein grandioser Panoramablick umfasst die Eisflanken der
Dhaulagiri-, Annapurna- und Manaslu-Gruppe. Der Sonnenuntergang kann spektakulär
sein.
15. Tag: Sonnenaufgang am Poon Hill und Wanderung nach Ghandrung
Im Schein unserer Stirnlampen steigen wir am Morgen auf zum Poon Hill und
bewundern, wie die Bergwelt zum Sonnenaufgang langsam in Licht getaucht wird.
Zum Frühstück sind wir zurück in Ghorepani. Dann geht es weiter auf einem
aussichtsreichen Kammweg zum Weiler Deurali (2.990 m). Nach dem Mittagessen
steigen wir auf schmalen Pfaden in den Rhododendron- und Bambus-Dschungel zu den
Häusern von Banthanti ab, um bald danach im Urwald emporzugehen nach Tadapani
(2.690 m). Zuletzt geht es steil hinab nach Ghandrung (1.940
m).
16. Tag: Wanderung nach Syauli Bazar und Fahrt nach Pokhara
Das Streudorf Ghandrung ist dank seiner hervorragenden Lage im Angesicht von
Annapurna-Süd, Hiunchuli und Machhapuchare ein beliebter Etappenort. Nach einem
hoffentlich stimmungsvollen Sonnenaufgang in Richtung Annapurna Sanctuary
streifen wir durch das weitläufige Gurung-Dorf. Danach steigen wir am Westhang
des Modi Khola-Tales ab und erreichen über den Ort Khimche den Endpunkt unseres
Trekkings. Von Syauli Bazar (1.220 m) aus fahren wir nach Pokhara und halten
unterwegs zum Mittagessen in Hyangja. Der Nachmittag in Pokhara steht zur freien
Verfügung, um am Phewa-See zu relaxen oder über die Einkaufsstraße der Stadt zu
bummeln.
17. Tag: Fahrt nach Kathmandu
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Kathmandu. Der Rest des Tages steht
zur freien Verfügung. Wer möchte, kann für den heutigen Tag einen Inlandsflug
von Pokhara nach Kathmandu (inkl. Flughafentransfers) hinzubuchen. Ankunft in
Kathmandu erfolgt dann je nach Abflugzeit bereits am Morgen oder
Vormittag.
18. Tag: Kathmandu und Swayambunath
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und einen Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
19. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Zusätzliche Info
Hier findest du eine gute Übersicht der Annapurna-Region bei Wikivoyage.
Weitere Trekking Reiseangebote in Nepal findest du hier.
Noch verfügbare Reisezeiträume
DZ: 3450 €
EZ: 3710 €
DZ: 3450 €
EZ: 3710 €
DZ: 3590 €
EZ: 3850 €
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