Zodiac-Ausflüge, Tierbeobachtungen, Wanderungen
Einblick in die Geschichte Spitzbergens
Landschaftliche Vielfalt: Gletscher, Gipfel, Tundra und Fjorde
Vor- oder Nachprogramm in Longyearbyen möglich
1. Tag: Anreise und Einschiffung
Individuelle Anreise nach Longyearbyen (wir empfehlen die Anreise einen Tag vor Einschiffung). Je nach Ankunftszeit bleibt evtl. Zeit für einen Bummel durch die kleine Stadt. Einschiffung im Hafen von Longyearbyen gegen 16 Uhr. Am frühen Abend Fahrt durch den Isfjorden. Übernachtung an Bord.
2.-3. Tag: West- und Nordküste – Ny Ålesund
Sie erkunden einen der Fjorde entlang der Westküste, z.B. die Region des Krossfjord. Spektakuläre Gletscherabbrüche erwarten Sie ebenso wie Vogelfelsen, an denen tausende Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen mit der Aufzucht ihrer Küken beschäftigt sind. Oft sieht man Polarfüchse, die am Fuß der Vogelkolonien nach hilflosen Jungvögeln suchen. Auch Eisbären kann man hier mit etwas Glück beobachten. Auf Zodiactouren entlang der Gletscher begegnet man nicht selten Bartrobben, die sich auf Eisschollen ausruhen.
Möglich ist auch ein Besuch in der einstigen Bergbausiedlung Ny Ålesund. Hier fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wagen der Kohlebahn können Sie noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. Ein Bummel durch den Ort führt zu den Brutplätzen verschiedener Gänse und der wehrhaften Küstenseeschwalben. Auch ein Spaziergang zum alten Ankermast, an dem Amundsen (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten, ist möglich.
Dann nimmt das Schiff Kurs auf die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens, die Siebeninseln. Von hier aus sind es nur noch 540 Meilen zum Nordpol – es ist der Lebensraum von Eisbären, Walrossen und der seltenen Elfenbeinmöwe.
2 Übernachtungen an Bord.
4.-5. Tag: Im Packeis
Das Schiff nimmt Kurs auf die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens, die Siebeninseln. Wenn die Eisbedingungen es zulassen, verweilen Sie mehrere Stunden im Packeis, wo Eisbären, Walrosse und die seltenen Elfenbeinmöwen leben. Sie haben Zeit, die Stille und Schönheit der arktischen Natur in Ruhe zu genießen und nach Eisbären Ausschau zu halten. Bei möglichen Anlandungen an der Nordküste können vielleicht Walrosse beobachtet werden oder Sie erfahren auf kleinen Wanderungen mehr über die Walfänger-Zeiten im 17. Jahrhundert. 2 Übernachtungen an Bord.
6.-7. Tag: Hinlopenstraße – Ostspitzbergen
Beeindruckende Treibeisfelder prägen oft die Fahrt durch die Hinlopenstraße und laden zu einer Zodiactour rund um die Eisbrocken ein. Hier werden häufig Bart- und Ringelrobben beobachtet, aber auch Eisbären werden regelmäßig gesichtet.
Sie passieren Alkefjellet – hier brüten unzählige Dickschnabellummen an einer fast senkrechten Klippe, es herrscht ständiges Kommen und Gehen, und es wird lautstark gezankt. Oder Sie lassen es etwas ruhiger angehen in der Region der Augustabukta auf Nordaustlandet, wo Rentiere, Kurzschnabelgänse und Walrosse leben. Entlang der beeindruckenden Küstenlinie von Nordaustlandet genießen Sie den Ausblick auf die drittgrößte Eiskappe der Welt.
Weiter südlich liegen die Inseln Barentsøya und Edgeøya, getrennt durch den Freeman-Sund. Geplant ist eine Anlandung in Sundneset. Hier erzählt eine alte Trapperhütte vom schweren Leben der Pelzjäger in der Arktis, und im Umkreis findet man oft Rentiere und Weißwangengänse. Oder Sie unternehmen einen Ausflug in die Diskobukta: Der Strand ist übersät mit sibirischem Treibholz und Walknochen. Ganz in der Nähe bewohnen Dreizehenmöwen, Gryllteisten und die räuberischen Eismöwen die Wände einer schmalen Schlucht. Hier patroullieren oft Polarfüchse und manchmal auch Eisbären mit ihren Jungtieren.
2 Übernachtungen an Bord.
8.-9. Tag: Fjorde Südspitzbergens
Die großen Fjordsysteme des Hornsund und des Bellsund sind noch einmal lohnende Ziele – hier gibt es gute Chancen auf Robben- und Eisbärbeobachtungen.
Zahlreiche Seitenfjorde, in denen atemberaubende Gletscher ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer wälzen, umrahmt von schroffen Gipfeln, die veranschaulichen, warum die holländischen Entdecker die Inselgruppe „Spitsbergen“ nannten, bilden die Kulisse für Aktivitäten.
So ist zum Beispiel eine Anlandung bei Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van-Keulen-Fjords geplant, wo unzählige Skelette von Weißwalen (Belugas) von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen. Inzwischen hat sich die Population erholt, und Sie können Belugas wieder in größeren Gruppen antreffen. Auch die Tundra am Ende des Recherchefjord bietet gute Bedingungen. Oft grasen hier kleine Herden Rentiere.
Schließlich geht es zurück in Richtung Longyearbyen. 2 Übernachtungen an Bord.
10. Tag: Longyearbyen – Ausschiffung
Gegen Mitternacht in der Nacht vom 9. zum 10.Tag erreicht das Schiff Longyearbyen. Ausschiffung je nach Flugzeit und individuelle Heimreise.
Deutsch und/oder Englisch sprechendes Expeditionsteam (je nach Termin, einige Termine deutschsprachig unterstützt/1-2 Expeditions-Teammitglieder sprechen Deutsch)
alle Landgänge, Wanderungen und Schlauchbootfahren abhängig von Eis- und Wetterbedingungen
umfangreiches, wissenschaftlich fundiertes Vortragsprogramm an Bord
feste Wandergummistiefel (leihweise)
9 Ü: Schiff in gebuchter Kabinenkategorie
Mahlzeiten: 9×F, 8×M, 9×A
An-/Abreise
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
optionale Aktivitäten
evtl. nötige Zusatzübernachtungen vor oder nach der Tour
Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
Serviceleistungen an Bord
evtl. anfallender Treibstoffzuschlag
Trinkgelder
Persönliches
DZ: 5700 €
DZ: 5700 €
DZ: 5700 €
DZ: 5700 €
DZ: 5700 €
DZ: 5700 €
Kostenlos und unverbindlich. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.
Ich war selbst in über 40 Ländern unterwegs und berate dich persönlich zu dieser Reise – von der ersten Frage bis nach deiner Rückkehr.
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